Die Bucht Santa Maria - unser Surfspot
Der Gargano in Apulien ist ein Nationalpark, am Sporen Apuliens, eine Region die für Ihre Fruchtbarkeit, Essen und Schönheit bekannt ist. Traumhafte Sandstrände wechseln sich mit steilen Felsklippen ab, sauberes Wasser, Fauna und Flora mit ausgedehnten Wäldern, Olivenhainen, Orangenplantagen, und vieles mehr gibt es zu entdecken.
Von Frühling bis Herbst herrschen angenehme Badetemperaturen, bereits im März ist das Wasser durchschnittlich 16° Grad, im Mai 18° - 22° Grad, im Juli 24° - 27° und im November noch angenehme 20° Grad warm. Im Sommer ist es trocken und heiß.
Der thermische Schönwetterwind Maestrale aus nordwestlicher Richtung bläst zwischen Peschici und Vieste sideshore und wird am äußersten Punkt des Sporns um den fast 1000 m hohen Gebirgszug "Forresta Umbra" beschleunigt. Das bringt die nötigen extra Beauförtchen. :-)
Unsere Bucht, St. Maria die Merino, ca. 7 KM vor Vieste ist auf Grund der geografischen Gegebenheiten der beste Spot weit und breit. Die Bucht bietet bei allen Winden die besten Voraussetzungen, da sich hinter der Bucht ein Tal langsam in die Berge erhebt und so ein Düseneffekt erreicht wird. Ein langer, flacher Sandstrand ohne Seeigel oder Felsen laden zum Barfussfahren ein.
Die Bucht ist ca. 3,5 Kilometer langleicht gebogen mit flach abfallendem Sandstrand, so dass der großzügige Stehbereich auch Anfängern und Aufsteigern zu gute kommt. Es gibt 3 Sandbänke, so dass je nach Wasserstand der Stehbereich bis an die 70-80m weit reicht.
Am stärksten ist der Wind ab Mitte der Baia St. Maria, wo wir unser Camp aufschlagen, bis zur Bucht von MOLINELLA. Normalerweise beginnt die Thermik zwischen 9.oo und 10.oo Uhr und erreicht gegen Mittag ihre volle Stärke, dann schwächt sie sich ein wenig ab, bevor zwischen 14.oo und 15.oo der Wind wieder zulegt. Im Regelfall bläst es um 5 Bft. zur besten Zeit bis 6 Bft.
Da der Thermische Wind täglich neu beginnt ist das Revier für alle Könnenstufen geeignet, denn irgendwann am Tag bekommt jeder den passenden Wind serviert.
Segelgrößen von 4,5 qm bis 7,0 qm sollte man mitnehmen. Liegt ein Tief über Norditalien, kann man mit folgender Windsituation rechnen: Zuerst bläst der Levante aus Ost, Südost (Slalombedingungen). Je mehr die Front in den Süden zieht, desto mehr dreht der Wind auf West (Ponente) oder sogar auf Südwest (Libeccio) - am Gargano auch Carbino genannt, im Sommer ein heißer, ablandiger Wind, bei dem eigentlich nicht gesurft werden sollte oder nur unter Aufsicht bzw. bei Bereitstellung geeigneter Rettungsboote (der Hubschrauber der Küstenwache ist ziemlich teuer !).
Im Uhrzeigersinn dreht der Wind dann auf Nord, Nordost, der Tramontana, beliebter Starkwind- und Wellenproduzent am Gargano. Die Dünung läuft dann gut in alle Buchten um Vieste ein.( Nichts für Anfänger). Segelgrößen 4.0 qm - 5,5 qm.
Liegt ein Tief über der südlichen Adria, drücken Fronten warme und feuchte Luftmassen nach Nordwesten. Der Scirocco ist deshalb am Gargano vor allem im Frühling und Herbst ein Schlechtwetterwind. Nicht selten baut sich dann eine passable Welle mit schräg auflandigem Wind von rechts am Südstrand von Vieste auf. An den anderen Stränden herrschen dann Slalombedingungen mit unter Umständen aber stärkerem Wind vor.
Der Spot funktioniert bei jeder Windrichtung und eignet sich für jede Könnenstufe.





